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Y | Z
Zugriffszeit:
Zeitintervall-Charakteristikum eines Speichergeräts, das die Zeit
bis zur Kommunikation mit dem Gerät misst. Bei
Festplattenlaufwerken wird die Zugriffszeit von der Summe aus
Spin-Up-Zeit, Seek-Zeit, Rotationsverzögerung und Übertragungszeit
bestimmt.
ABL (All Bit Line):
ABL-(All-Bit-Line)-Speicher wurde von SanDisk bei der ISSCC 2008
als ein deutlich schnellerer Speicher als der "herkömmliche"
Speicher vorgestellt. Während herkömmliche Speicher für
tatsächliche Vorgänge jede zweite Zelle entlang einer ausgewählten
Wortzeile (WL = World Line) nutzen, ist dieser Speicher zur
gleichzeitigen Nutzung aller Zellen konzipiert. Aus der
All-Bit-Line-(ABL)-Architektur ergibt sich eine
Leistungsverbesserung von mindestens 100 % im Vergleich zu
herkömmlichen Chips. Mit zusätzlichen Techniken kann die Leistung
sogar noch weiter gesteigert werden.
AFM:
Die SanDisk Adaptive Flash Management-Technologien tragen zur
Verbesserung der NAND-Fähigkeiten bei. AFM umfasst Technologien wie
den seitenbasierten Flash-Managementalgorithmus von SanDisk
ExtremeFFS™, die All-Bit-Line-Architektur (ABL) und die
Belastbarkeitskennzahl.
Angstrom (Å):
Einheit eines lineares Maßes, entspricht einem Zehnmilliardstel
Meter. Der Durchmesser eines menschlichen Haares beträgt ca.
750.000 Å.
Feld:
In der Lithografie ein sich wiederholendes Feld auf einem Würfel,
beispielsweise eine Reihe von Speicherzellen.
ATA-8 Standard:
ATA-8 Standard ist konzipiert, um den Befehl "Data Set Management"
(Datensatzverwaltung) zu unterstützen. Dieser Befehl ist eine
Schlüsselkomponente der TRIM-Funktion
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Badblock (beschädigter Datenblock):
Ein Block, der schadhaft hergestellt oder mit der Zeit unbrauchbar
wurde.
Badblock-Management:
Eine Methodologie, die Badblocks markiert und isoliert, so dass
sie nicht verwendet werden. Das Badblock-Management speichert
Daten, die für Badblocks vorgesehen sind, in Ersatzblöcken.
Bit:
Eine einzelne Grundeinheit aus Informationen.
Block:
Eine physikalische Unterteilung einer Nachricht, die aus einer
Sequenz von Byte oder Bits mit einer Nenngröße (Blocklänge) besteht
und für die Nachrichtenübertragung verwendet wird. Das
Teilen/Adressieren von Daten in Blöcke(n) wird beinahe universal
angewendet, wenn Daten auf einem magnetischen Band (9 Tracks), auf
rotierenden Medien wie Disketten, Festplatten und optischen
Laufwerken und auf NAND-Flash-Speicher gespeichert werden. Beim
NAND-Flash definiert ein Block die kleinste Löscheinheit. Bei einem
Festplattenlaufwerk stellt ein Block die Schnittstelle eines Tracks
und eines Sektors dar. Seine Adresse wird durch Bereitstellen der
Nummer des Zylinders, Kopfs und Sektors (ZKS) festgelegt.
Bor:
Chemisches Element mit der Ordnungszahl 5, das zur
p-Kanal-Dotierung von Silizium verwendet wird.
Byte:
Dateneinheit, die aus 8 Bits besteht.
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Kanal:
Weg für Stromfluss in einem MOSFET zwischen dem n-Typ- oder
p-Typ-Halbleitermaterial.
Charge-Trap-Speichertransistor
Speichert Ladung (Elektronen) in einem Floating-Gate.
Schaltkreis:
Die Kombination von elektrischen Elementen und Komponenten, um
eine bestimmte Funktion zu ermöglichen.
Reinraum:
Geschlossener Bereich, der bei der Herstellung mit einer
definierten Klasse verwendet wird und in dem die Kontaminierung
begrenzt sowie Feuchtigkeit, Temperatur und Partikel in der Luft
geregelt werden.
CMOS (Complementary Metal Oxide Semiconductor =
Komplementärer Metall-Oxid-Halbleiter):
Herstellungsprozess, bei dem p-Kanal- und
n-Kanal-MOS-Transistoren in das gleiche Siliziumsubstrat integriert
werden.
Kristall:
Homogener Feststoff, der durch ein sich wiederholendes
dreidimensionales Muster von Atomen, Ionen oder Molekülen gebildet
wird und feste Abstände zwischen den Bestandteilen aufweist, oft
durch ebene Außenflächen charakterisiert.
Zylinder:
Alle Tracks, die auf einem Festplattenlaufwerk ohne Bewegen des
Kopfs zugänglich sind.
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Datenzuverlässigkeit
Fähigkeit eines Systems oder einer Komponente, erforderliche
Funktionen unter gewissen Bedingungen über einen festgelegten
Zeitraum auszuführen. Spezielle Tests (Qualifizierungen) werden
durchgeführt, um die Leistung während der Lebensdauer eines
Produkts zu prognostizieren.
Datenspeicherung:
Maximaler Zeitraum, in dem geschriebene Daten vom nichtflüchtigen
Speicher zuverlässig abgefragt werden können.
Defekt:
Eine chemische oder strukturelle Unregelmäßigkeit in einem
Kristall, der die optimale Kristallstruktur oder die über dem Wafer
gebildeten Schichten abbaut.
Würfel:
Kombination aus integrierten Schaltkreisen mit einer definierten
Funktionalität, wobei Hunderte davon auf einen Siliziumwafer
gedruckt sind. Ein nackter Würfel ist unverpackt.
Dielektrikum:
Isolator, der verwendet wird, um Nichtmetalle und deren
Interaktion mit elektrischen, magnetischen oder elektromagnetischen
Feldern zu beschreiben, einschließlich der Speicherung von
elektrischer und magnetischer Energie sowie deren Ableitung. Viele
Phänomene können in der Elektronik, der Festkörper- und optischen
Physik auf der Grundlage der Annahmen in der Dielektrik beschrieben
werden.
Störungsfehler (Disturb):
Kehrt den Wert eines Bits während eines Lese- oder Schreibvorgangs
um.
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EEPROM (Electrically Erasable Programmable Read Only
Memory = Elektrisch löschbarer programmierbarer
Festwertspeicher):
Frühe Version des nichtflüchtigen Speichers.
Kapselung:
Vorgang zum Verpacken eines Würfels mit einem Schaltkreis zum
mechanischen Schutz und Umweltschutz.
Belastbarkeit:
Anzahl von Schreib-/Lösch-Zyklen, die ein Flash-Speicher ohne
Gefährdung der Datenzuverlässigkeit durchführen kann.
Belastbarkeitskennzahl:
SanDisk entwickelte die erste Branchenkennzahl (früher auch LDE
genannt), die in einer einfachen, genauen und relevanten Zahl
ausdrückt, welche Datenmenge während der Lebensdauer auf ein SSD
geschrieben werden kann. Die Kennzahlenspezifikation wurde von
SanDisk entwickelt und der JEDEC als Maßstab vorgelegt, um Nutzern
einen Vergleich der Datenbelastbarkeit von SSDs verschiedener
Hersteller zu ermöglichen. Auf der Basis der typischen
Endbenutzeraktivität gibt die Kennzahl die Gesamtanzahl an
Datenschreibvorgängen, ausgedrückt in Terabytes Written (TBW), an,
die während der Lebensdauer einer SSD ausgeführt werden kann. Beim
Schreiben der Daten wird eine typische PC-Übertragungsrate mit
konstanten Schreibvorgängen über die Lebensdauer des SSD verwendet,
und die Daten werden für mindestens ein Jahr nach TBW-Auslastung
gespeichert. Ermittelt durch interne Messungen von SanDisk; ein
typischer Client-PC-Benutzer schreibt 4 GB/Tag.
EPROM (Erasable Programmable Read Only Memory =
Löschbarer programmierbarer Festwertspeicher):
Frühe Version des nichtflüchtigen Speichers.
Fehlererkennungs- und -korrekturcode (Error
Detection/Correction Code, EDC/ECC)
Erkennt Fehler und korrigiert diese durch Rekonstruieren der
ursprünglichen Daten unter Verwendung von zusätzlichen Bits und
erhöht die Datenspeicherung.
Ätzen:
Mikroherstellungsverfahren zur chemischen Entfernung von Schichten
von der Oberfläche eines Wafers während dessen Herstellung. Das
Ätzen ist ein äußerst wichtiger Vorgang, dem ein Wafer in vielen
Schritten wiederholt unterzogen wird, um die Anzahl der Defekte
möglichst gering zu halten. Ein Teil des Wafers wird durch
Verwendung einer ätzfesten Maske vor dem Ätzmittel geschützt. In
einigen Fällen ist die Maske zur Verwendung bei der Gestaltung
mittels Fotolitografie fotoresistent. In anderen Fällen wird das
robustere Siliziumnitrid verwendet.
ExtremeFFS™*(Extreme Flash
File System = Extreme Flash-Dateisystem)
Die ExtremeFFS™*-Technologie hat das Potenzial, die
Leistung bei zufälligen Schreibvorgängen zu beschleunigen, wodurch
die Belastbarkeit der SanDisk SSDs in PCs mit Betriebssystemen wie
Windows XP und Windows 7 erweitert wird. Das ExtremeFFS bietet
einen neuartigen Zugang zur Flash-Verwaltung, der beispielsweise
auf den folgenden Designelementen basiert:
- Page-Algorithmus: Das ExtremeFFS bedient sich
eines Page-Algorithmus mit keiner fixen Verbindung zwischen dem
physikalischen und logischen Ort. Dadurch erhält das SanDisk SSD
die Möglichkeit, einen Sektor von geschriebenen Daten dort zu
speichern, wo es am geeignetsten und effizentesten ist.
- Komplett nichtblockierende Architektur:
NAND-Kanäle arbeiten unabhängig entsprechend den Nutzeraktivitäten,
wobei einige lesen, während andere schreiben und "Garbage
Collecting" durchführen.
* ExtremeFFS, ein
Flash-Verwaltungs-Page-Algorithmus von SanDisk, der für gängige
Betriebssysteme optimiert ist, hat das Potenzial, zufällige
Schreibgeschwindigkeiten und die Effizienz des SSD wesentlich zu
erhöhen. Dadurch wird die Leistung verbessert und die Belastbarkeit
von SSDs in PCs erweitert.
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Produktionsstätte:
Einrichtung zur Herstellung von Halbleiterwafern.
Flash-Speicher:
Nichtflüchtiger Halbleiterspeicher, der aus
1-Transistor-Speicher-Architekturzellen besteht. Der
Speichermechanismus besteht aus dem Speichern von Ladung im
Gatedielektrikum. Ein zweites Gate am Transistor ermöglicht die
Datenspeicherung und das gleichzeitige Löschen von definierten
Speicherblöcken auf elektronischem Wege.
Floating-Gate:
Speichert elektrische Ladung über längere Zeiträume, und das sogar
ohne Stromversorgung. Im Floating-Gate gespeicherte Elektronen
werden von der Schwellenspannung erkannt.
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Gate:
Elektrode, die den Stromfluss in einem
Metalloxidhalbleiter-(MOS)-Transistor regelt.
Gateoxid:
Dünne Schicht aus reinem, defektfreiem und thermisch gewachsenem
Oxid. Es dient als die dielektrische Schicht im MOSFET zwischen
Drain und Source.
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Kopf (auch Zugriffsarm genannt):
Schreibt Daten auf die Platteroberfläche eines
Festplattenlaufwerks und liest Daten daraus. Jeder Kopf ist einer
Seite eines Platters zugewiesen.
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Ingot:
In der Halbleiterindustrie ein Material, das aus Silizium
hergestellt und verarbeitet wird, um ein einzelnes Kristallsilizium
zu bilden. Dieses wird anschließend geschnitten und poliert, um
Wafer zu erhalten, auf denen Geräte - von Mikroprozessoren bis hin
zu Speichergeräten - hergestellt werden können.
Eingabe/Ausgabe pro Sekunde (Input/Output Per Second,
IOPS):
Messung der Anzahl von Vorgängen (beispielsweise Lesen oder
Schreiben), die pro Sekunde durchgeführt werden. Ein Solid
State-Laufwerk erzielt beim Zugriff auf zufällige Dateien eine im
Vergleich mit einem Festplattenlaufwerk höhere IOPS.
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JEDEC (Joint Electron Device Engineering Council =
US-amerikanische Organisation zur Standardisierung von
Halbleitern)
Führender Entwickler von Standards für die Festkörperindustrie,
zusammengesetzt aus über 3000 Teilnehmern, die von ungefähr 295
Unternehmen in 50 JEDEC-Komitees ernannt werden.
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Latenz:
Verzögerung, nach der ein bestimmter Vorgang durchgeführt werden
kann.
Level:
Logisches Verfahren zum Definieren des analogen Werts eines Bits.
1 Bit benötigt 2 Level.
Lithografie:
Abkürzung für Fotolithografie, ein Mikroherstellungsverfahren, das
verwendet wird, um das Muster für integrierte Schaltkreise und
mikro-elektromechanische Systeme zu gestalten. Dieser Begriff wurde
aus dem Druckwesen, entweder Text oder Grafik, übernommen, wo sich
Lithografie auf die Verwendung von Öl oder Fett oder Gummi arabicum
zur Teilung der glatten Oberfläche in Bereiche, die die Tinte
aufnehmen, und in hydrophile Bereiche, die die Tinte abweisen, um
somit den Hintergrund zu erhalten, bezieht.
Logische Blockadressierung (Logical Block Address,
LBA):
Adressierschema, das Blöcke nicht nach Zylinder-, Kopf- und
Sektorzahlen (ZKS), sondern linear nummeriert. LBA ersetzt
allgemein das alte Blockadressierschema, obwohl es sowohl von
aktuellen Solid State-Laufwerken als auch Festplattenlaufwerken
unterstützt wird.
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Maske:
Platte aus Glas oder Quarz, die das fotografische Bild von
Wafermustern enthält, um eine einzelne Prozessschicht zu
definieren. Die Maske wird einer lichtempfindlichen Schicht
ausgesetzt und bedeckt eine Waferoberfläche, um ausgewählte
Bereiche für verschiedene Herstellungsprozesse freizugeben bzw. um
diese vor diesen zu verdecken.
Mittlere fehlerfreie Betriebszeit (Mean Time Between
Failures, MTBF)
Durchschnittliche Dauer, bis ein Ausfall auftritt.
Mittlerer Ausfallabstand (Mean time to failure,
MTTF)
Dauer, bis ein erster Ausfall auftritt. Wird in Systemen
verwendetet, bei denen der erste Ausfall für gewöhnlich fatal
ist.
Speicherzelle:
Schnittstelle einer Bitzeile und Wortzeile, die den
Datenspeicherort identifiziert.
MOSFET
(Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor):
Gerät zur Verstärkung oder Schaltung von elektronischen Signalen.
Der sowohl in digitalen als auch analogen Schaltkreisen bei weitem
am häufigsten verwendete Feldeffekttransistor. Ein MOSFET besteht
aus einem Kanal aus n-Typ- oder p-Typ-Halbleitermaterial.
Mikrometer:
Metrische Einheit für ein lineares Maß, das einem Millionstel
Meter oder 10.000 Angstrom entspricht.
Mooresches Gesetz:
Dieses Gesetz basiert auf einer Prognose aus dem Jahr 1965 und
besagt, dass sich die Dichte von Transistoren alle 1½ bis
2 Jahre verdoppelt. Es ermöglicht die Miniaturisierung von
integrierten Schaltkreisen.
Multi Level Cell (MLC):
Mehr als ein Bit wird in einer einzelnen Zelle gespeichert,
beispielsweise D2, D3, x4.
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NAND-Flash:
Nichtflüchtiger Speicher, der sequenziellen Zugriff auf
Speicherzellen ermöglicht, Silizium effizienter als NOR-Flash
nutzt, was zu verringerten Kosten pro Gigabit führt, und schnellere
Schreibgeschwindigkeiten als NOR-Flash erzielt; zur
Massendatenspeicherung geeignet.
nCache™-Beschleunigungstechnologie1:
Die nCache™-Beschleunigungstechnologie ist ein nichtflüchtiger SLC
Schreib-Cache, eine einzigartige Funktion in SanDisK SSDs, welche
die zufällige Schreibleistung verbessert und ein gesteigertes
Nutzungserlebnis sicherstellt. Studien zeigen, dass moderne
Betriebssysteme hauptsächlich unter der Verwendung von
4k-Zugriffsblöcken auf das Speichergerät zugreifen. Der Cache wird
während dieser kleinen Schreibbefehle gefüllt und bei
Nichtbenutzung entleert, wenn der Host nicht auf das Laufwerk
zugreift - ohne Risiko eines Datenverlustes. Im durchschnittlichen
Alltagsgebrauch ist die Schreibleistung, die vom Benutzer bemerkt
wird, die nCache™-(Burst)-Hochleistung und nicht die
(kontinuierliche) SSD-Dauerleistung. Basierend auf dem zufälligen
IOmeter-4k-Schreibtest
Nichtflüchtiger Speicher (Non-volatile Memory,
NVM):
Art von Speicher, der Daten sogar bei nicht vorhandener
Stromversorgung speichert.
NOR-Flash:
Nichtflüchtiger Speicher, der direkten Zugriff auf jede
Speicherzelle ermöglicht, Silizium weniger effizient als NAND-Flash
nutzt, was zu höheren Kosten pro Gigabit führt, und eine schnelle
wahlfreie Zugriffsgeschwindigkeit, jedoch eine langsamere
Schreibgeschwindigkeit als NAND-Flash erzielt; zur Codespeicherung
geeignet.
N-Typ:
Halbleitermaterial mit einer negativ geladenen Leitfähigkeit mit
Elektronenüberschuss.
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Einmal programmierbar (One Time Programmable,
OTP)
Speicher, auf den nur einmal geschrieben werden und der nicht
gelöscht werden kann, ohne Leseeinschränkungen.
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Page:
Kleinste Schreibeinheit bei NAND-Flash.
Platter:
Drehscheibe, die in einem Festplattenlaufwerk verwendet wird.
Daten werden vom Kopf oben auf den Boden der Platter-Fläche
geschrieben.
Energieklassen:
Budgets für Energie stehen im Vordergrund von Anwendungen mobiler
Computerplattformen. Das SanDisk i100-Laufwerk unterstützt
Energieklassen, durch die Benutzer die SSD-Leistung und somit auch
den Energieverbrauch beschränken können. Dies sorgt für eine höhere
Flexibilität zwischen Energie und Leistung, wodurch OEMs die vielen
Vorzüge von SDD nutzen können, auch wenn keine maximale Leistung
benötigt wird.
Leiterplatte (Printed Circuit Board, PCB)
Platte, die aus spezifischem dielektrischen, kostengünstigen
Isolationsmaterial besteht, um elektronische Komponenten mechanisch
zu tragen und elektrisch zu verbinden. Eine PCB nutzt Leitpfade
oder Leitbahnen, die aus Kupferblech geätzt und auf ein
nicht-leitfähiges Substrat laminiert werden.
P-Typ:
Halbleitermaterial, das eine positiv geladene Leitfähigkeit mit
Elektronenmangel besitzt, für gewöhnlich durch Bor-Dotierung
erzielt.
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Wahlfreier Zugriff:
Fähigkeit, auf alle Elemente in einer Sequenz ohne spezielle
Reihenfolge in der gleichen Zeit zuzugreifen.
Random Access Memory (RAM)
Flüchtiger Speicher, der aus beliebigen Orten in einer beliebigen
Sequenz gelesen bzw. auf den auf diese Weise geschrieben werden
kann.
Zuverlässigkeit:
Wahrscheinlichkeit, mit der ein Produkt seine erwarteten
Funktionen unter definierten Bedingungen für einen festgelegten
Zeitraum ausführt.
Umdrehungen/Minute (U/min):
Verwendet zum Messen der Geschwindigkeit eines
Festplattenlaufwerks auf der Basis Umdrehungen/Minute des
Laufwerks.
Rotationslatenz:
Verzögerung der Rotation für das Festplattenlaufwerk, um
den jeweiligen Sektor unterhalb des Kopfs auszurichten (wird als
die Hälfte der Zeit berechnet, die benötigt wird, um die Platte in
einem vollständigen Zyklus zu drehen).
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SATA uSSD™:
Ein SATA-IO-Standard für integrierte Solid State-Laufwerke (SSDs).
Die SATA µSSD™-Spezifikation macht den Modulkonnektor der
herkömmlichen SATA-Schnittstelle überflüssig und versetzt
Entwickler so in die Lage, eine SATA-Implementierung mit einem
einzelnen Chip für integrierte Speicheranwendungen herzustellen.
Der Standard wird vom integrierten Speichergerät SanDisk® iSSD™
implementiert.
Sektor:
Kuchenförmige Scheibe auf einem Platter eines
Festplattenlaufwerks, die den adressierbaren Mindestbereich
enthält, auf den Daten geschrieben werden bzw. aus dem Daten
gelesen werden können.
Seek-Zeit:
Zeit, die der Kopf benötigt, um den gewünschten Track auf einem
Festplattenlaufwerk zu erreichen.
Halbleiter:
Feststoff mit elektrischer Leitfähigkeit, die zwischen Leiter und
Isolator liegt.
Silizium:
Element im Periodensystem, das zur Herstellung von Halbleitern
verwendet wird.
Single Level Cell (SLC):
Ein einzelnes Bit wird in einer einzelnen Zelle gespeichert.
Singulation:
Verfahren zum Schneiden eines Wafers in einzelne Würfel.
Spin-Up-Zeit:
Zeit, die benötigt wird, um das Festplattenlaufwerk auf
Betriebsgeschwindigkeit zu beschleunigen.
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Schwellenspannung:
Erkennt die Elektronen im Floating-Gate und agiert als
Gatespannung, um Stromfluss zu ermöglichen.
Track:
Dünne konzentrische Kreise auf der Platteroberfläche eines
Festplattenlaufwerks, die zum Identifizieren des Datenorts
verwendet werden.
Transistor:
Halbleiter, der als Verstärker oder elektrisch geregelter Schalter
verwendet wird; fundamentaler Schaltkreisbaustein in Computern,
Mobiltelefonen und anderen modernen elektronischen Geräten. Ein
Transistor besteht aus einem Halbleitermaterial mit zumindest drei
Anschlüssen zur Verbindung mit einem externen Schaltkreis. Spannung
oder Strom, angelegt auf zwei der Anschlüsse, verändert den Strom,
der durch ein weiteres Paar Anschlüsse fließt. Da die geregelte
Leistung viel größer als die regelnde Leistung sein kann, bietet
der Transistor eine Verstärkung eines Signals.
Eingeschlossene Ladung:
Ladungen, die im Gateoxid eingeschlossen und Teil des Verfahrens
sind, um nichtflüchtigen Speicher zu ermöglichen.
TRIM:
TRIM leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der
Produktleistung, indem es das SSD über unbenutzten Medienplatz
informiert und es ihm ermöglicht, seine Ressourcen dauerhaft zu
verwalten und die optimale Leistung während seiner gesamter
Lebensdauer aufrecht zu erhalten.
Tunneleffekt:
Physikalisches Phänomen, bei dem Elektronen über eine
Isolierschicht oder eine Lücke zwischen zwei Leitern wandern. Der
Tunneleffekt bildet die Basis für NAND-Flash-Schreib- und
Löschvorgänge.
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Flüchtiger Speicher:
Art von Speicher, der Daten verliert, wenn das Gerät ausgeschaltet
wird.
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Wafer:
Dünne Scheibe mit parallelen Flächen, die aus einem
Halbleiterkristall, beispielsweise Silizium, geschnitten sind. Ein
Siliziumwafer wird aus Siliziumingots hergestellt.
Verschleißausgleich:
Technologie, die den Verschleiß von spezifischen Blöcken zur
Verlängerung der Lebensdauer eines Flash-Speichers verhindert,
indem Daten aus wiederholten Schreib-/Löschzyklen gleichmäßig über
die gesamten Flash-Medien verteilt werden. Der Verschleißausgleich
ist für typische Dateisysteme (z. B. DOS FAT-Dateisystem) und für
Datenverwaltungsalgorithmen, welche die gleichen physikalischen
Orte wiederholt beschreiben/löschen, besonders relevant.
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Ausbeute:
Prozentsatz von guten Würfeln auf einem Wafer gegenüber der
Gesamtanzahl von Würfeln.